FINAL BREATH – OF DEATH AND SIN – ALBUM RELEASE PARTY

Kurzgefasst, haben Final Breath die Messlatte für eine Album Release Party im lokalen Kreis neu definiert, so ein Bombast hab ich hier noch nie erlebt! Die letzten (CD) Release-Partys waren eher mau besucht, so dachte ich zu erst ohoh ohoh, die waren länger nicht superaktiv und Lohr ist jetzt auch nicht unbedingt so bekannt wie die Posthallen oder der Stattbahnhof. Die Supporterbands sind ja auch keine unbekannten, wird schon werden. In der Vorrecherche glotzt man erstmal komisch, sieht man das Veranstaltungsgebäude, die Stadthalle-Lohr, ist gar kein düsteres Loch wie man es sonst aus dem Underground gewöhnt ist.
Dort angekommen freut man sich über eine angenehme Parksituation mit Schranke und allem, den Vorplatz der Halle ziert eine Deathmetal-Corpse-Skulptur die gruseliger nicht seien könnte, passende Deko würde ich sagen. Innen angekommen so etwa eine halbe Stunde vor Beginn war das Publikum noch überschaubar, als Betrayal anfing zu spielen war der Konzertraum aber plötzlich gut gefüllt und am dem zweiten Song dann ordentlich voll. Die Jungs aus Aschaffenburg prügelten wie gewohnt dynamisch über die Bühne es ist mir jedes mal ein Fest da beizuwohnen. Ähnlich verhielt es sich bei Burden of Grief die uns bodenständigen Death mit leichten Melodieanteilen auf die Ohren gaben, die Mähne des Bassisten ist es wert eine eigene Erwähnung zu bekommen.

Alles anders dann bei den Gastgebern Final Breath da füllte sich der Raum schon beim Abdunkeln und als erstes sah man nur das handliche Backdrop von geschätzt acht auf acht Metern welches das aktuelle Album Cover zeigt, huiui das macht schon was her. Die Menge jubelt auch ordentlich als die ersten Bandmitglieder die Bühne betreten und rastete gekonnt aus sobald der erste Song angespielt wird. Neu ist die zweite Gitarre, welche dem ganzen ordentlich mehr Druck hinzufügt der einem da entgegenkommt und ein Lächeln der Zufriedenheit ins Gesicht drückt. Eins merkt man sofort: die wollen wirklich, also da ist kein „ich würde hätte bitte gerne mal versuchen…“ sondern „jetzt wird gemacht!“ und genau das spürt die Meute und zieht mit, die Luft war voller haare und das Circlepitwallofdeath ordentlich Rutschig. Es war durch und durch eine brachial geile Show, Bühne, Akustik, Licht alles zum Finger ablecken. Mit Murren muss ich zugeben, dass ich meine Armhaare vor Ort und nochmal beim Cutten bewegt haben, dass machen die echt selten und mir fast schon zu viel an Emotion!

Ich für meinen Teil freue mich auf viele künftige Konzerte und bin gespannt wie sich das Backdrop im z. B. b-hof macht 😀

Es wäre wünschenswert wenn in der Stadthalle Lohr mehr solche Events in Zukunft stattfinden, zwar ist das Gegurke zwischen Würzburg und Karlstadt etwas zäh aber nichts desto trotz ist man schnell dort und bekommt echt was schönes geboten, also hopp auf!

Weil das so geil war, gibt es zwei Videos: Den Normalen Konzertbericht mit 13 Minuten 37 Laufzeit und die Extended Version mit knapp 40 Minuten = mehr Headgebange + mehr Tank. Och und noch ein Paar Fotos

Konzertbericht:

 

Extended:

Bilder:

 

 

 

Schlagwörter: , , , , , , , ,

HINTERLASSE EINEN KOMMENTAR

Wird geladen
×