Polyphasischer Schlaf – Phase I Woche1

Gut eine Woche schlafe ich nun nach meinem schräg zusammenkonstruierten Schlafplan: Everyman I (lax)

Lax, weil es drei Nickerchen a 20 Minuten mit einem Hauptschlaf mit 4,5 Stunden beinhaltet. Demnach hat Everyman I lax nur minimalen Zeitgewinn verglichen mit manchen standard Schlafgewohnheiten, sollte mir hauptsächlich dazu dienen, mich an regelmäßige Nickerchen (Naps) zu gewöhnen, was auch halbwegs gut funktioniert hat:

Nickerchen (Nap) I: 14:40 – 15:00 Uhr; klappt zu 90%, d.h. schnelles Einschlafen, häufig auch träumen

Nickerchen (Nap) II: 19:40 – 20:00 Uhr; das Arschloch unter den Schläfchen, haut gefühlt nicht so oft hin. z. B. kein Einschlafen möglich, nur kurzes Schlafen (etwa 5 Minuten) dann grundloses Aufwachen/Aufschrecken gekoppelt mit der Unmöglichkeit noch mal wegzudämmern, da viele Geräusche (Autotür draußen, Stimmen draußen, Festnetztelefon im nächsten Stockwerk) meinen Puls sofort, aus mir unerklärlichen Grünen, erhöhen und auch massive Auto-Suggestion nichts mehr bringt.

Nickerchen (Nap) III: ca. 01:00 – 01-20 Uhr; die fiese Zeitspanne*; manchmal sofortiges Einschlafen inkl. zu frühem Aufwachen oder gestört werden, manchmal zu spätes Einschlafen mit zu frühem geweckt werden und manchmal alles gut.

Für die ersten beiden Nickerchen (ab jetzt Nap genannt) gehe ich ins Bett, inkl. ohne Hose und Socken, was ggf. die Entspannung erhöht und das Einschlafen vereinfacht. Die Naps starte ich in der Regel 5-15 Minuten früher, in dem ich mich schläfrig lese. Je kürzer die Zeitspanne von @Bett zu Nap ist, desto eher lese ich auf dem Telefon anstatt auf dem Kindle, strengt mehr an = schneller müde; klappte bis her so lala. Die Zeit 30 Minuten vor einem Nap verkürzt sich progressiv, da kann man schon mal in Eile geraten.

Die vergangen Tage notierte ich ’nur‘ per Hand, so wie es geplant war, allerdings ist das Stift-Schreiben zu kritischen Zeitpunkten zu ermüdend und anstrengend, sieht dann krageklig aus und wird schwer lesbar (Zeilenabstand ist wohl zu gering und habe da ne miese Script-Font gewählt)

Bisher geht es mir so wie immer, Vorteile durch den minimalen Zeitgewinn bilde ich mir zwar ein, die kommen jedoch eher von vermehrter Aufgabenplanung, Eile und Tätigkeiten die zwecks Zeitnahme absolviert werden. Auf Zocken habe ich seltsamer Weise sehr wenig Lust.

Sehr heftig machen sich Zeitpunkte der Lebensmittelaufnahme sowie des Kaffeegenusses deutlich, da muss ich zwingend besser timen.

Da es bis jetzt relativ gut geklappt hat, bin ja nur marginal müder & aktiver als sonst, gehe ich jetzt zum Everyman 4h über – also 3h Hauptschlaf + 3 Naps a 20 Min.

Bei Wikipedia steht ein wenig: http://de.wikipedia.org/wiki/Polyphasischer_Schlaf

 

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