Kreditinstitut für Hebeleisen

February 12th, 2008

Die Position des Kreditinstitutes welche ich im grossen bösen Haus anscheinend besetzte werde ich nun unwiederruflich beenden, da die Schuldner nicht in der Lage sind bzw. keine Lust dazu haben, auch bei gewährleisteter Liquidität ihre Ausstände zu begleichen. Es wird mir wohl eine genussvolle Freude sein, in hungrige und schier flehende Gesichter zu blicken um ihre Wünsche freundlichst zu ignorieren. Von ganz anderer Stelle, der sogenannten Eierkopfstelle bekam ich am heutigen, grausigen, Tag irgendeine Form der Rache zu spüren. Die heutigen Repressalien beinhalteten unter anderem einen Gesundheitsamtbesuch welcher dann nochmalig von völlig fremder Stelle verifiziert werden sollte. Glücklicherweise sind dort nicht alle mit einem Besenstock im Arsch gebohren worden und ich konnte eine erträglichere Lösung aushandeln, welche allerdings wieder eine finazielle belastung für meine Person darstellt.

Etwas ganz anderes fällt mir nun schon länger auf: Die offensichtliche und unbegründete Arroganz der Schrankwandmodele (wichtig: nur 1 l) - Hier fordert Gretchen Modermöse für fragwürdige Leistungen Stundenhonorare, welche nicht einmal Diplomanten wagen zu fordern.  und so weiter, ich esse jetzt

Dopamin und der Rote Wein

January 4th, 2008

hellcow, also ich hat des öfteren einen gefühlten Dopaminmangel, um diesen zu kompensieren präferiert er Roten Wein. Auch musikalische Untermalung der Tagestätigkeiten vermag eventuell gewisse Kreativitätssteigerungen zu bewerkstelligen, nur so nebenbei. Problematisch an der Sache mit dem Wein ist für hellcow, wenn er ihn überhaupt einmal geniesst, dann erst in den frühen Abendstunden, nur ist der reguläre hellcowtag gegen neunzehn Uhr beendet. Hieraus ergibt sich defacto ein zweischneidiges Schwert (so wie die Kreuzritter hatten, nicht die Samurai) einerseits steiegert sich sein Tatendrang und Ideenfundus um ein Viel, andererseits wirkt die drückende Wirkung des Saftes kontraproduktiv auf die Aktivitätsmöglichkeiten. Auch die wechselseitige Wirkung, des Alkohols, auf die Stimmung empfindet er schon einwenig konfus, denn schlagartig überkommt ihn ein Schwall guter Laune und Lust viel zu tun und kurz darauf das totale Gegenteil, massivste Niedergeschlagenheit mit dem üblichem Zweifel an Allem. Der Grundzweifel ist ja ganz ok, nur diese Niedergeschlagenheit wirkt sich auf das aktuelle Schaffen und Denken denkbar negativ aus. Dies alles in Kombination mit dem Inhalt des vorherigen Beitrages kann schon einchlagen wie eine Bombe.

Liederliche Lust

December 28th, 2007

An sich ist die Lust, insbesondere die ausgelebte Lust mit die beste Sache des Lebens. Mag eine  kurzzeitige Pause des Auslebens noch Luststeigernd sein, wird ein ausgedehntes, möglicherweise erzwungenes, Aussetzen jeniger eher unangenehm. Im Speziellen bei einem ausgedehnterem im besonderem Fall knapp unmenschlichen Lustverlangen ist das Verhindern zu Anfangs nur eine Qual für sich selbst, erweitert es sich über die Zeit einerseits im Geiste auf neue und härtere Vorstellungsmöglichkeiten, einhergehend mit dem Wunsch jene auszutesten und andererseits steigt inneres Unwohlsein auf. Jenes Unwohlsein schwankt über leicht depressive über gereizte hinzu lethargischen Geisteszuständen und wieder zurück. Tragisch an jener Situation ist, die Selbstbezwingung bringt keinerlei positiv zu wertenden Nutzen, eher ein kurzzeitiges Aussetzen des Verlangens einhergehend mit einem, so empfundenem, Dopaminabfall welcher wiederum als äusserst negativ zu werten ist. Momentan ist keine optimale Möglichkeit zum Unterbrechen dieses Kreislaufes bekannt.

Gott ist tot

December 27th, 2007

oder sieht zumindest leblos aus. Dies fiel mir am 24.12.2007 aufgrund eines Digitalfotos, welches mit Hilfe des geräteinternen Blitzes gemacht wurde auf. Sehr blutleer, hager und von äusserst desolater Optik war sein Antlitz. Diesen Zustand mit Hilfe von vermehrter Nahrungsaufnahme, dem genuss von Mohrrübensaft sowie noch mehr sportlicher Aktivität zu bekämpfen scheint eher schwierig zu sein, vor allem letzteres wird momentan zu genüge betrieben.

Barrieren

December 13th, 2007

Für manche stellen sie ein Zeichen für Ansporn dar, andere unüberwindbare Hürden und manche sehen sich dadurch belästigt. Dieser Zwang mancher Leute andere durch ungefragtes Mitteilen ihrer antiquierten Meinung über Dinge, von welchen sie aufgrund ihres in Umnachtung vor sich hin vegetierenden Geistes nicht die geringste Vorstellung haben, ist wohl faktisch mehr als nur lästig. Der normale Bürger stürmt ja auch nicht in den Operationssaal um dem tätigen Chirurg, dazu aufzufordern, doch Skalpell No. 5 zu verwenden. Obwohl es bei erweitert narzisstischen schier alltäglich ist, solch Schund geübt zu ignorieren, fällt es in manchen Ausnahmefällen doch schwer. Und ehe man sich versieht hat man entweder diesen Ansporn oder diese Belästigung vor sich. Je höher die Achtung des Gegenübers, desto hässlicher ändert sich der Status der Nötigung und es entwickelt sich eine Art lethargische Depression. Genau hierin ist die Crux versteckt. Können manche der erschaffenden daraus schier unendliche Energien zur Inspiration ihrer Werke ziehen, erschlaffen die anderen daran und sind, je nach Gewichtung, für einen gewissen Zeitraum zu befangen, ihrem Bilden nach zu gehen. Stecken sie sozusagen in einem Kreislauf der internen Diskussion über das Warum, möglicherweise wird kurz das Für und Wider abgewogen, jedoch überwiegt doch das Wieder.

December 13th, 2007

Die Bonsen und die Lichter

December 10th, 2007

erstere haben dem Herren heute Kaffee in den Schritt geschüttet, sah aus wie ein Urinfleck. Dank der örtlichen gegebenheiten konnte Abhilfe in Form einer neuen Hose geschaffen werden. L. Der Weg dort hin, hindurch das Gemenge von sich bewegenden Gegenständen und Lichtern rief heftige Blümeranz und Übelkeit hervor. Auf dem Weg zum Palazo erschauderte ich schier von dem Endorphinschwall welcher mich überraschte, möglicherweise durch das Diné bei McD hervorgerufen konnte kurz am Dasein erfreuen, das Schuhwerk tat sein übriges - ein ganz neues Laufgefühl. Sogar verschwenderische Säfte und Schokoladennussriegel wurden bei einem auf dem Weg befindlichen Discounter minderster Qualität erworben, welch Frevel! Das strebende Gefühl verflüchtigte sich dann jedoch dank neuester Elektronikware.

Aquarell ist bei gutmütigem Farbgebrauch stark kostenintensiv!

December 10th, 2007

Letzteres habe ich nicht, nie nie garnix davon ist hier um mich herum, verflogen weg, fort! BÄNG betrogen irgendwohin wurds verschoben, das mistige Zeit-Ding. Heute nicht einmal genug um dem RotenSaft zu geniessen, dieser erwärmte. Bevor auch nur mit dem Aquarellieren beginnen werden gekonnt wurde, wurde festgestellt das es nicht sonderlich ist. Scheint schwer zu sein, scheins drauf! Und die Feinde? Sie schlugen wieder zu, drei Zahlen 182, 124 und 130 in blauen Bäuteln verpackt, gewiss lachen sie über meine Plagerei und wie sie enormst davon partizipieren werden, da sie betrügen. Gehe davon aus.

Frank der zu Donnie sprach ist wohl ein Netter, ich will auch einen. Also es würde genügen, würden 7 der anderen gehen, nichtmal ihre Namen weiss ich, obgleich sie mich belagernd bequatschen mit ihren Thesen und Ideen. Fast ein Glück, die drei h’s überwiegen zu lassen. Morgen, was ist schon morgen, morgen ist Montag, da beginnt erneut der mehrtägige stündige Zyklus der enormen Kakophonie, mit der die Subfeinde im Institut einen belästigen, bedrängen, manche wollen quälen. Die semiverwirrten, welche sich nicht entscheiden können ob sie ihre Launen nach außen tragen oder für sich behalten, vorzuziehen wäre es sie für sich, in sich, zu hause zu lassen, nein die sogenannten Profipädagogen sind dazu nicht im Stande. Sie wären weiter nicht dazu im Stande in der echten Welt voranzukommen, in der Welt die ausserhalb von 8 und 17 existiert. Doch leider treffen sie auch nur auf Schäflein, welche frohlockend unter dem Mühlstein ihre Bahnen ziehen ohne zu merken wie sie sich selbst zermürben, wärend sie zermahlen werden. Zu dumm nur. Nicht dumm, das es nur einen gibt gäbe gegeben habe.

Wie tut man Seelen ficken?

December 2nd, 2007

Auch Ritter des Kreuzzuges kommen nicht um den wohl weltweit grössten Onlinebuchversender, wessen Name mit A beginnt herum. Aus unerklärbaren Umständen stand unter diesen Empfehlungen sehr lange und oft diese Broschüre Selenficker, ein sogenannter Tagebuchroman, welcher die Happenings am Drogenstrich beschreibt. Normal gänzlich uninterssiert an solchen Themen ist der Titel doch interessant, nach achtmaligem Lesen des Klappentextes wurde es dann geordert.

Der Erste Eindruck war ernüchternd, das Coverfoto zeigt eine leicht dickliche, angeritzte und ziemlich unhübsche Tussi, welche leicht pseudokantsich den Betrachter ansieht. Auch der Umfang, wie bereits erwähnt, ist weniger berauschend. Das erste Hineinblicken und Probelesen bestätigt die ersten Eindrücke. Es handelt sich um ein relativ parataxisch geschriebenes Tagebuch, welches versucht durch Szenensprache Aufmerksamkeit zu heischen, beziehungsweise anrüchig zu wirken. Sätze wie: “[…] während er mich in den Arsch fickt[…]”sind also keine Seltenheit, auch Fachwörter wie Bukkake kommen vor. Zu Beginn gar nicht so auffallend, merkt man gegen Ende, dass sich alles wiederholt, es ist quasi eine Erlebniserzählung, die grob 8-12 Seiten umfasst und sich immer wieder wiederholt, eigentlich eine tolle Idee, viel Text zu bekommen. Problematsich könnten die Tatsachen sein, dass Päderasten sich an diesem Geschreibsel erregen können, der Umstand, dass die Autorin zwar oft jedoch irgendwie nicht oft genug erwähnt das es sich um den Babystrich handelt, dass genau dadurch geringfügig härtere Lesende errogenisieren. Scheissegal, ersetzt man Wörter wie: Babystrich, Minderjährig, Kind, Droge, Heroin, Crystal, Ticker und Ritzen durch: Biatch, läufig, Alte, Drink, Caiphi, Typ und Anmalen - erhält man eine erstklassige Fickgeschichte, fast richtig pornomässig aber dafür nicht deftig genug.

Fazitativ lässt sich sagen, das der Versuch Menschen/Leute auf die Misstände der Gesellschaft aufmerksam zu machen wohl möglicherweise und eventuell bei so manchem eh schon weichseidenem Zeitgenossen auf offene Ohren trifft, nur sind eben genau diese nicht in der Lage solch wohl wirklich bedauernswerten Kreaturen wie der Protagonistin aus der sprichwörtlichen Falle zu helfen. Fähigere werden das Geheft wohl weniger in die Hände bekommen. Und mächtige, wie der Autor dieser onlinesites haben eher ein verschwindend geringes Interesse daran, schwächligen Schwachen zu helfen, denn Drogen sind gleichzusetzten mit Religion, niemand braucht es wirklich - es ist nur ein Zufluchtsort für die geistig schwachen, welche nicht im Stande sind sich einen eigenen Sinn des Lebens zu erfinden und sich somit in vordiktierte Dogmen stürzen. Hinzu kommt, das ja eben jenige nie auf die Idee kommen, wirklich fähige um etwaige Hilfe zu Bitten, wobei es in diesem Fall wirklich nur allzuleicht gewesen wäre, der finanzielle Aufwand von geschätzt 1347 Euro ist innerhalb von zwei Jahren locker ammortisierbar.

Musik: Zwan - Number of the Beast
(WP/Firefox bieten zwar eine Rechtschreibkorrektur, nur ist irgendwie alles unterstrichen, ffa)